Mentos, ca 2.5 Jahre (geb. ca 12.2018), 42 cm, männlich, auf einer Pflegestelle, Update 02.09.21 ch

  • ca 2.5 Jahre (geb. ca 12.2018 )
  • 42 cm
  • Männlich, kastriert
  • auf einer Pflegestelle im Kanton Zürich
  • braucht noch Erziehung, deshalb nur an hundeerfahrene Menschen
  • Kinder sollten im Teenageralter sein
  • eher Einzelprinz
  • nur in ländliche Umgebung

 

02.09.21 Update der Pflegestelle

Mentos macht weiter kleine Fortschritte. Es zeigt sich aber, dass er in seinen wichtigsten Lebensmonaten nichts gesehen hat: zum einen hat er Angst und doch will er beschützen und zum anderen kann er gewisse Sachen einfach nicht abschätzen und einordnen, z.B. Velos und Jogger.

Wenn wir nun an den Alpakas und der Pferdekoppel oder den Kühen vorbei laufen geht das schon fast problemlos und auch Spaziergänger ohne Hund sind ok. Bei Hundebegegnungen ist er noch sehr nervös und bellt, ist es aber ein souveräner Hund und man geht langsam auf diesen zu, ist es ok und er wird ruhiger.

Er macht nun auch schon sehr gut «Sitz». Mit Katzen kann er es sehr gut und auch Kinder mag er. Diese sollten aber schon etwas grösser sein. Mit meinem Hund geht es top und als er während meiner Abwesenheit im Tierheim war, durfte er diese Tage mit 3 Damen verbringen, ohne dass es Probleme gab. Er ist auch kein Kläffer, aber er sollte dennoch eher als Einzelprinz einen Platz finden.

 

Man kann also sehen, dass Mentos durchaus Lernpotential hat. Mit Geduld und Feingefühl kann er also das nötige Vertrauen aufbauen und so an Sicherheit gewinnen.

 

28.07.21 Update der Pflegestelle

Mentos ist nun gut 14 Tage hier. Er zeigt sich als total verschmuster Hund, der seine Menschen vergöttert und gerne in deren Nähe sein möchte. Die Katzen findet er speziell, lässt sie aber in Ruhe und jagt sie nicht. An der Leine läuft er grundsätzlich problemlos und zieht nicht. Dies ändert sich jedoch schlagartig, sobald aus seiner Wahrnehmung eine Gefahr für ihn droht: dann beginnt er zu schnauben und gerät in Panik. Es gelingt zwar manchmal, ihn ablenken zu können, aber man muss auf den Spaziergängen mit ihm absolut voll konzentriert sein. Velofahrer hört er, bevor man sie sehen kann, seine Nase ist dauernd auf Empfang und sein Jagdtrieb ist gross. Andere Hunde machen ihm zuerst Angst, doch wenn er behutsam an sie herangeführt wird, entwickelt er schnell Freude und möchte spielen.

Mentos braucht daher garantiert erfahrene, sichere Hundehalter, die mit ihm eine Hundeschule besuchen und an seinen «Baustellen* mit ihm arbeiten wollen. Er sollte lieber Einzelhund sein und es ist wichtig, dass alle seine Menschen am gleichen Strick ziehen. Denn Mentos ist schlau und übernimmt gerne das Kommando bei Personen, die ihm diese Führung nicht geben.

Wenn Sie sich diese herausfordernde Aufgabe zutrauen, sind Sie genau die richtigen Menschen für Mentos. Wenn er seine Ängste abbauen kann, wird er sich sicher zu einem tollen Begleiter entwickeln können. Wollen Sie ihm diese Chance geben?

 

12.07.21 Update

Mentos war eine kurze Zeit vermittelt. Doch die Leute hatten unterschätzt, dass Mentos noch einiges an Erziehungsarbeit braucht. Vor allem bei den Spaziergängen braucht er eine gute und sichere Führung. Denn hier reagiert er ganz stark mit intensivem Bellen und Abneigung auf viele Umwelteinflüsse wie Hundebegegnungen, Velofahrer, Jogger u.a. Seine Menschen müssen ihm also die notwendige Sicherheit geben können, damit er lernt, gelassener reagieren zu können. Der Besuch einer Hundeschule wäre also bei Mentos sicher sehr von Vorteil. Da er auf so viele Einflüsse reagiert, wäre ein Zuhause in einer eher ländlichen Gegend sicher besser für ihn. Kinder sollten im Teenageralter sein und Katzen sollten nicht in seinem neuen Zuhause sein.

Gerne wird seine Pflegestelle in ein paar Tagen mehr erzählen können, wie er sich dort zeigen wird. Wenn Sie sich zutrauen, dass Mentos diese wichtigen neuen Erfahrungen bei Ihnen kennenlernen kann und lernt, wie er damit umgehen muss, dann melden Sie sich und lernen Sie diesen ungeschliffenen Rohdiamanten einfach mal kennen…

 

17.02.21 Tolle Neuigkeiten von Mentos!

Nachdem sich Mentos im Tierheim eingelebt hat, liess man ihn ein paar Mal mit anderen Hunden in den Auslauf und dies klappte ganz gut. Nun war der nächste Schritt, ihn in eine Gruppe zu integrieren und siehe da: es funktioniert wunderbar!

Mentos versteht sich gut mit den Hunden in seiner gemischten Gruppe, aber seine wahre Leidenschaft sind einfach die Menschen!! Er ist sehr verschmust und absolut menschbezogen – eigentlich ein Wunder, wenn man sich überlegt, dass er sein Leben bisher an einer Kette zubringen musste.

Wir finden, dieser tolle Kerl verdient ein schönes Zuhause mit Status Familienmitglied und wir hoffen, dass er nicht lange darauf warten muss. Suchen Sie einen treuen und gelehrigen Begleiter, einen für „dick und dünn“?

 

Dann füllen Sie doch flugs den Fragebogen aus!

 

MENTOS – das Weihnachts-Findelkind    (Dezember 2020)

Eine Frau hatte ihn an den Festtagen entdeckt und an einer Kette ins Tierheim gebracht. Er  ist ca 42 cm gross und 2-3 jährig. Menschen gegenüber ist er sehr aufgeschlossen und freundlich und lässt sich gerne streicheln. Er läuft auch schon gut an der Leine.

Leider ist Mentos sehr gestresst im Tierheim und kommt  – wahrscheinlich deswegen –  mit Artgenossen noch nicht so gut aus.

Wir hoffen aber, dass sich dies ändert, sobald er sich im Tierheim eingelebt hat. Die Pflegerinnen werden auf jeden Fall mit ihm üben, dann könnte auch er in eine Hundegruppe integriert werden und auf unsere Vermittlungsseite „umziehen“.

 

Video:

https://youtu.be/A8hLhQ8V090             Mentos 06.01.2021