Momo, ca 4 Jahre (geb.ca 09.2016), 37 cm, männlich, auf einer Pflegestelle, Update 06.01.21, VERMITTELTch

  • ca 4 Jahre (geb.ca 09.2016)
  • 37 cm
  • männlich, kastriert
  • auf einer Pflegestelle im Kanton Zürich
  • zur Vermittlung, VERMITTELT
  • für ruhige geduldige Menschen

 

Update 06.01.2021 von der Pflegestelle

Momo läuft nun auch ohne andere Hundebegleitung sehr gut an der Leine, Begegnungen mit anderen Hunden und Menschen sind dabei eigentlich kein Problem. Wenn sie in die Knie gehen, geht er auch auf sie zu und nimmt schon mal ein Leckerli. Auch mit anderen Tieren ist alles eigentlich ok. Bei Katzen ist es nicht so gut einzuschätzen, da sie mein Hund  ja aus Leidenschaft jagt und das hat Momo nun auch abgeguckt. Wenn ich sitze, kann ich ihn überall berühren und auch knuddeln, aber die Augen sind dabei eher sehr ängstlich.

Es ist mit zunehmendem Vertrauen zu mir feststellbar, dass er nun entspannt mit auf den Spaziergang kommt. Er hat aber sicher auch einen grossen Jagdtrieb. Nimmt er eine Spur wahr, klebt seine Nase förmlich auf dem Boden und er will dann nur noch dieser Spur folgen.

Schwierig für ihn sind ganz besonders die Hände, vor welchen er recht Panik zeigt, vor allem, wenn man stehend oder gehend ist. Zwar kann ich ihn knuddeln, doch anleinen lässt er sich am besten auf dem Sofa sitzend, denn da bleibt er ruhig sitzen.

Seine neuen Menschen sollten gut zu Fuss sein, denn er liebt lange Spaziergänge. Auch wäre er sicher für Mantrailling oder Bio Sniffeln total geeignet, denn er möchte schon noch aktiv sein. Ein zweiter Hund wäre fürs einleben sicher genial, aber bei geduldigen Leuten könnte er auch Alleinhund sein. An Katzen könnte man ihn sicher noch gewöhnen.

 

Update 22.12.2020 von der Pflegestelle

Momo ist nun seit 4 Tagen bei uns und es zeigt sich, dass er immer noch sehr scheu Menschen gegenüber ist. Mit Hunden hat er absolut keine Probleme und er versteht sich sehr gut mit meinem Hund.

Das Anleinen stellt für ihn noch ein grosses Problem dar. Hierbei konnte er anfangs schon mal die Zähne zeigen. Heute liess er dies aber auf dem Sofa sitzend bereits zu. Er vertraut mir immer mehr und kuschelt sich auch schon mal an meine Beine. Beim Spazierengehen orientiert er sich ganz stark an meinem Hund. Als ich einmal ohne ihn mit Momo unterwegs war, hat er die ganze Zeit nach ihm gesucht und sich auf nichts anderes konzentrieren können. Je näher wir dann wieder zu unserem Haus kamen, desto entspannter konnte er wieder laufen. Er ist also einiges entspannter, wenn wir zu dritt unterwegs sind und kann dann intensiv schnüffeln. Neue Eindrücke können ihn noch erschrecken und so ist z.B. eine erste Begegnung mit einem Huhn eine Herausforderung für ihn. Doch schon nach dem dritten Mal ist dies keine Sache mehr für ihn. Er muss also zuerst an alles Neue gut herangeführt werden.

Für ihn wäre es daher sicher idealer, wenn er sich an einem sicheren Ersthund orientieren könnte. Dieser dürfte aber nicht dominant sein, da er dann seinerseits seine dominante Seite zeigen kann. Sein zukünftiges Zuhause sollte für ihn besser etwas ruhiger sein, aber trotzdem zulassen, dass er auch mal Rambazamba machen darf. Aufgrund seines Verhaltens und seiner Geräusche beim schlafen, könnte es durchaus sein, dass in seinem Stammbaum ein Mops mitschwingt.

Momo darf dann gerne nach Absprache auf seiner Pflegestelle besucht werden.

 

Als Momo im Juli 19 zu uns nach Bogu kam, war er extrem ängstlich. Man konnte ihn nicht anfassen und er sass tagelang in einer Box. Wenn jemand das Zimmer betrat, drehte er einem sofort den Rücken zu. Jetzt nach über einem Jahr hat Momo aber riesige Fortschritte gemacht. Er lebt nun in einer Hundegruppe und das gefällt ihm. Er ist offen bei seinen Pflegern und bei Menschen, die er kennt. Bei fremden Menschen ist er immer noch unsicher, er bellt dann und hüpft herum, da braucht er einfach Zeit bis er merkt, dass man ihm nichts machen will. Der hektische und laute Alltag im Tierheim hilft ihm sicher nicht um noch sicherer zu werden. Für das braucht er ein ruhiges Zuhause bei geduldigen Menschen mit viel Zeit und Verständnis. Gerne darf dort auch bereits ein lieber Ersthund leben, am liebsten in Momo’s Grösse. Haben Sie sich in sein knuffiges Gesicht verliebt und wollen Momo zeigen, dass er nichts mehr zu befürchten hat?